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68. Rheintalische Schach-Einzelmeisterschaften Sandro Schmid zum zehnten Mal MeisterSandro Schmid ist und bleibt der Schachkönig von Widnau. Mit seinem vierten Sieg in Serie hat er den seit 1982 bestehenden Rekord von Paul Baumgartner (1913-1992) egalisiert. Die Titelverteidigung wurde ihm diesmal nicht leicht gemacht. Luca Kessler heisst der junge Mann, der das Teilnehmerfeld tüchtig aufmischte und dem Seriensieger um ein Haar die Suppe verdorben hätte. Er ist zwar erst 14 Jahre alt, trotzdem hat er schon weit mehr Pokale im Regal stehen als die meisten altgedienten Turnierfüchse. Seit einem halben Jahr ist er österreichischer Landesmeister in der Kategorie U14. Sandro Schmid war vorgewarnt und ging in der direkten Begegnung entsprechend vorsichtig zu Werke. Auch Luca Kessler wollte sich nicht auf die Äste hinaus lassen und so einigte man sich bei vollem Brett auf Remis. Da beide Spieler in den übrigen Partien siegreich blieben, musste die Zweitwertung über den Titelgewinn entscheiden. Und hier hatte Sandro Schmid knapp die Nase vorn. Seine sieben Gegner hatten insgesamt einen Sieg mehr ergattert als diejenigen von Luca. Noch einmal blieb die geltende Hackordnung gewahrt. Doch wie lange noch? Die Messer sind gewetzt.
Wie ein RasenmäherAuch im Blitzturnier ging der Löwenanteil des von der SFS-Gruppe gesponserten Preisgeldes an Sandro Schmid. Er mähte alles nieder, was sich ihm in den Weg stellte und streute erst gegen Turnierende zwei Unentschieden ein, um den ersten Platz nicht durch einen Ausrutscher zu gefährden. Er war denn auch der einzige Teilnehmer, der ohne Niederlage über die neun hektischen Runden kam. Den zweiten Rang teilten sich Siegfried Härtl und Armin Kranz aus dem Ländle, gefolgt vom Widnauer Gilbert Jost, dessen Rückstand auf die Spitze allerdings schon satte zweieinhalb Punkte betrug. Erfolgreiche TitelverteidigungEnnet dem Rhein geniesst das königliche Spiel einen bedeutend höheren Stellenwert als bei uns. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Vorarlberger Kids den Titel unter sich ausmachten. Wie das Open, so endete auch das Juniorenturnier in einem toten Rennen. Sowohl Emilian Hofer als auch Felix Bahl standen nach sieben runden mit je sechseinhalb Punkten zu Buche. Die Feinwertung förderte einen hauchdünnen Sieg für den Titelverteidiger zutage. Dritter wurde wie schon im Vorjahr Dario Bischofberger aus Trimmis. Er verhinderte damit ein rein österreichisches Stockerl. Der alpine Weltcup lässt grüssen. Auszug aus den RanglistenOpen:
Juniorenmeisterschaft:
Blitzturnier:
Rheintalische Schach-Einzelmeisterschaften 1944-2011Die Rheintalischen Schach-Einzelmeisterschaften, vom Schachclub Heerbrugg im Kriegsjahre 1944 ins Leben gerufen, konnten bisher alljährlich ohne Unterbruch durchgeführt werden. Ehrentafel
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